Gartenkatze“Vor einem guten Dreivierteljahr habe ich die Betreuung der Futterstelle von einem ehemaligen Vereinskollegen übernommen. Gemeinsam mit einer Helferin versorge ich dort ca. 10 von uns kastrierte Katzen in einem Garten. Einige der Katzen warten täglich auf ihr Futter, sie begrüßen mich bereits am Eingang. Auch wenn man sie bis auf ein oder zwei Ausnahmen nicht streicheln, nicht berühren kann, freut man sich über die Begrüßung und sorgt sich, wenn sie nicht regelmäßig zum Fressen erscheinen.

Und dann gibt es noch diese ganz besonderen Momente, die einem das Herz höher schlagen lassen: Die hübsche Kellnerin ist eine der Katzen, die schon mein Auto kennen, und mich mich gemeinsam mit ihrer lackschwarzen Freundin begrüßt. So sehr sie mit dieser köpfelt und schmust, so sorgsam hielt sie bisher zu mir Abstand. Diese Woche aber überwand sie ihre Vorsicht. Plötzlich strichen mir beide Katzen zur Begrüßung um die Beine! Ich wagte kaum zu atmen, ging vorsichtig in die Hocke und streichelte erst das Lackfellchen. Madame Kellnerin ließ sich diesmal nicht irritieren und schmuste mit! Ich durfte ihr über den Rücken streicheln, durfte ihr weiches Fell kraulen! Auf dem Weg zu den Futternäpfen stolperte ich fast über die beiden Katzen, die sich abwechselnd an meine Beine schmiegten.

Diese Momente sind etwas ganz Besonderes und lassen einem bewusst werden, warum man sich ehrenamtlich für die Streuner engagiert.”

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