Am 17.12.2017 war der Einzug von Phönix bei uns in seinem neuen Zuhause, seit dem haben wir einiges zusammen erlebt:

Die Feiertage waren fast vorbei und die erste Woche mit Phönix war sehr erfolgreich. Er hat uns schon fest im Griff: er hat ganz klar bestimmt, wo sein Platz bei uns im Bett ist und die größte Herausforderung ist bislang, nicht jedes Mal auf sein herzerweichendes Miauen hereinzufallen, wenn er unbedingt noch etwas zum Fressen haben möchte, obwohl die letzte Fütterung gerade mal eine Stunde her ist.

Ab und zu lässt er sich auch zum Spielen überreden, aber alles in Maßen und mit Rücksicht auf sein kleines Handicap. Er ist auch schon sehr interessiert, wenn die Haustür oder Terrassentür aufgeht, aber damit warten wir natürlich noch eine Weile!

In der Zwischenzeit ist auch der Jahreswechsel trotz der Knallerei gut überstanden – wir sind zu Hause geblieben und haben auf den Kleinen aufgepasst – er war relativ entspannt und hat sich durch unsere Nähe wohl ziemlich sicher gefühlt.

Kurz nach Beginn des neuen Jahres stellte sich leider ein kleiner Schnupfen ein, den wir mithilfe des Tierarztes aber ganz schnell in den Griff bekommen haben. Gelernt haben wir dabei: Tierarztbesuche mit ihm sind keinerlei Problem, Phönix ist absolut brav und auch die Fahrt zur Praxis absolviert er vollkommen entspannt und interessiert.

Kaum wieder gesund, werden ein paar wenige Sonnenstrahlen ausgenutzt um den kleinen Garten zu erkunden, der erstmal ausbruchsicher gemacht wurde, damit Phönix nicht direkt so weit weglaufen kann. Aber eines Morgens passiert es trotzdem: irgendwo hat der kleine Kerl dann doch ein Schlupfloch gefunden, wo er trotz seines Handicaps raus aus dem Garten in die große weite Welt gelangen konnte. Unsere Sorge war groß, dass er nicht wieder zurück findet oder sich ein neues Zuhause sucht. Also fuhr ich in der Mittagspause nach Hause und siehe da, er saß brav auf der Bank unserer Terrasse und kam hungrig ganz schnell wieder rein. Anstifterin war vielleicht die neue Freundin, die Phoenix hier bereits gefunden hat. Eine Katze irgendwo aus der Nachbarschaft, die ihn immer mal wieder besuchen kommt. Da die Sehnsucht nach der großen weiten Welt aber sehr groß zu sein scheint (zumindest, wenn das Wetter gut ist), haben wir ihm einen ordentlichen und leicht überwindbaren Ausstieg über den Zaun gebastelt, den er ohne Absturzgefahr leicht zum Verlassen und Zurückkehren in den Garten nutzen kann.

Im Moment ist es ihm aber zu kalt und er hält sich tagsüber am liebsten in seinem Kuschelsack am Kratz- und Kletterbaum im Wohnzimmer auf. Nachts ist und bleibt sein Lieblingsplatz aber ganz nah an einen von uns gekuschelt im Bett …..

Kurzum: Wenn es Phönix nicht schon gäbe – man müsste den kleinen Kater erfinden.

Katze839_Phönix5 Katze839_Phönix2 Katze839_Phönix3 Katze839_Phönix4 Katze839_Phönix1