Alles Kindergarten? 50 Katzenbabys beim Katzenschutz
Wohin mit den ganzen Babys? Aktuell beherbergt der Katzenschutz rund 50 Katzenbabys. Und die Flut der Kleinen nimmt kein Ende. Manchmal haben sie das Glück, mit ihrer Mama zu uns zu kommen, manche kommen nur mit ihren Geschwistern, manche gar ganz alleine. Manche müssen mühsam von unseren liebevollen Flaschenkinder-Pflegemamas mit der Flasche großgezogen werden.
Einige der Katzenkids sind inzwischen schon groß genug, sich ein eigenes Zuhause zu suchen. Sie möchten gerne im „Doppelpack“ mit einem Geschwisterchen oder zu einem bereits vorhandenen Katzenkind umziehen. Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Schauen Sie nach den zu vermittelnden Katzen
Das Päppeln kostet aber nicht nur Mühe und Engagement. Denn von Luft und Liebe alleine können die Kleinen nicht aufwachsen. Die Babys fressen uns quasi die Haare vom Kopf. Die kleinen Zwerge sind zudem empfindlich und haben keine Familienkrankenversicherung. Sie müssen ihre Tierarztrechnung selbst begleichen.
Wer hilft den Babys und uns, die Rechnungen für Kost und tierärztliche Versorgung zu begleichen?
Herzlichen Dank und „Mieeeeh“ im Namen der Katzenkinder!
Immer noch lassen zu wenige Menschen ihre Katzen rechtzeitig kastrieren und tragen durch den Nachwuchs zur Kittenschwemme bei. Zu viele Kätzchen landen auf der Straße: Wenn sie Glück haben, werden sie gefunden und eingefangen und landen beim Tierschutz. Auffällig viele junge Mütter, selbst noch Katzenteenager, landen mit ihren Welpen bei uns.
Man kann es nicht oft genug sagen: Bitte lassen Sie Ihre Tiere rechtzeitig vor Einsetzen der Geschlechtsreife kastrieren (und kennzeichnen)!




Vergangene Woche wurde unsere Vorsitzende Susanne Wanninger von einer besorgten Familie zu einer Fundkatze nach Alfter gerufen. Eine dünne, sehr struppige Katze war auf dem Grundstück der Familie aufgetaucht. Vor Ort fand Wanninger eine ältere, dehydrierte Katzendame, die sie umgehend zu unserer Vereinstierärztin nach Eitorf zur medizinischen Versorgung brachte. Die erste Rückmeldung aus der Praxis lautete: „Ältere weibliche Katze mit schweizer Mikrochipnummer, keine Tattoonummer, sehr dünn, sehr verschmust, sehr verfloht“.
Am gestrigen Samstag wurde Sissi von ihren Menschen, die ebenfalls Tierärzte sind und aus St. Gallen angereist waren, abgeholt. Überglücklich schloss das Ehepaar ihre schnurrende Katze nach 13 Monaten wieder in die Arme!
Dank der aufmerksamen Bevölkerung, die dem Hilferuf unserer Homepage, Facebook und der Presse nachkam, meldete sich Gonzos Erziehungsberechtigter beim Katzenschutz Bonn/Rhein-Sieg. Nach Abgleich der Personalien konnte der kleine Einbrecher aus der Untersuchungshaft entlassen und seinem Halter übergeben werden.
Über den implantieren Chip des Katers konnte beim Haustierregister Tasso der Name und das Alter des Einbrechers abgefragt werden. Leider stimmten die restlichen Angaben nicht mehr, denn scheinbar hatte Gonzos Vorbesitzerin den Kater zurückgelassen und war spurlos verschwunden. Selbstverständlich wurden nun Gonzos Personalien umgehend aktualisiert. Zum Glück bedarf es dazu kein Termin beim Bürgeramt.
Eine nette Dame, die unsere Vereinsarbeit schätzt, ist durch einen Zeitungsartikel in der Funkuhr auf die Ausschreibung aufmerksam geworden und hat uns mit unserem Projekt „Tierische Senioren für Senioren“ beworben. Gesucht wurden Tierfreunde – Einzelpersonen oder Vereine -, die durch Projekte oder aktive Hilfe im Tierschutz besonders hervorstechen.






Eine kurze Auszeit gönnt sich ab dem 01.09.2016 unsere Catsitter-Club-Organisatorin Martina. Wir wünschen Ihr eine schöne Zeit und freuen uns auf Ihre Rückkehr!

Endlich gelang es, die Miez einzufangen. Der Anblick der Pfote sah inzwischen so aus.
Als sehr krankes und verrotztes Katzenbaby wurde der kleine Tiger mit der Bemerkung, dass er irgendwie “dumm” sei, in unsere Obhut gegeben. Doch das „Spirit“ getaufte Katerchen war keineswegs dumm. Er war blind. Spirit wurde auf der Tierarzt-Station gepäppelt. Seine Tierärztin war ganz begeistert, wie toll er seine Behinderung kompensierte. Doch Spirit war eines der Kätzchen, die bei der Verteilung von Krankheiten am lautesten „hier“ gerufen haben musste. Neben der Blindheit und des Schnupfens litt das kleine Katerchen an neurologischen Aus- und Anfällen. Schnell war klar, dass Spirit nicht sonderlich alt werden würde, aber da er so tapfer war, wollten wir es probieren.

