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Der Katzenschutz Bonn/Rhein-Sieg e. V. – Engagement für hilfsbedürftige Katzen

Im Katzenschutz Bonn/Rhein-Sieg e.V. (Gründung 1977) haben sich Menschen zusammengefunden, die ein gemeinsames Ziel haben: Katzen, die in Not geraten sind, zu helfen und diese Not durch gezielte Prävention und Hilfe möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen. Unser Katzenschutzverein besteht aus einem fünfköpfigen Vorstand und derzeit rund 500 aktive und passive Mitglieder sowie Freunde und Helfer.

Unsere Aufgaben als Katzenhelfer

Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist der Straßentierschutz. Wir helfen Straßen- und Streunerkatzen, fangen sie zwecks Kastration, richten Futterstellen ein, um den Bestand kontrollieren, mittelfristig reduzieren und gesund erhalten zu können. Wir nehmen darüber hinaus Katzen und Kätzchen in unsere Pflegestellen auf, um sie in ein liebevolles Zuhause zu vermitteln. Unvermittelbare Katzen finden bei uns einen gemütlichen Platz für ihren Lebensabend.

Wir fahren unzählige Kilometer, sitzen viele Stunden im Tierarzt-Wartezimmer, wir schleppen jede Menge Zentner an Sachspenden für unsere Flohmärkte und Basare, wir kochen und backen, wir kriechen durchs Gebüsch und klettern auch manchmal auf Bäume.

Wir frieren und  schwitzen, wir fluchen und grinsen, wir weinen und lachen, wir sind übermüdet und… nein. Ausgeschlafen sind wir eigentlich nie. Wir putzen und wischen, wir laufen und warten.. und warten. Sprich, wir engagieren uns mit viel Herzblut und Einsatz in unserer Freizeit für die Tiere, die kaum eine Lobby haben.

Straßenkatzen zwecks Kastration fangen

Freilebende, herrenlose Katzen werden eingefangen und durch unsere Tierärzte kastriert und medizinisch versorgt, um eine weitere Vermehrung und das damit einhergehende Elend bestehend aus Hunger, Krankheiten und den frühen Tod zu stoppen.

 

Einrichten und Betreuen von Futterstellen

Um den Straßenkatzen zu helfen, errichten und betreuen wir Futterstellen, an denen wir die Tiere zwecks Kastration fangen und täglich füttern und kontrollieren können. Kranke Tiere werden versorgt, Neuzugänge gefangen und kastriert. Nur auf diese Weise kann man den Bestand kontrollieren, mittelfristig reduzieren und gesund erhalten.

 

Aufnahme und Betreuung von Katzen und Kätzchen auf Pflegestellen

Unser Verein unterhält kein eigenes Tierheim. Unsere Katzen sind alle auf privaten Pflegestellen untergebracht. Dort werden sie gepäppelt und bis zur Vermittlung betreut und versorgt. Durch das familiäre Umfeld kann man sich besonders individuell um die Katzen kümmern und sie bezüglich einer späteren Vermittlung charakerlich gut einschätzen.

 

Vermittlung von Katzen in ein neues Zuhause

Für unsere Schützlinge suchen wir liebevolle, neue Zuhause. Dabei legen wir viel Wert auf individuelle Beratung, um für jede unserer Katzen den zu ihr passenden Menschen zu finden. Und umgekehrt.

 

Und um welche Katzen kümmern wir uns?

Freilebende, verwilderte Katzen in Gärten, Fabrikgeländen, Friedhöfen, Wohnsiedlungen und Scheunen. Diese Tiere sind keine Wildkatzen sondern verwilderte Haustiere und deren Nachkommen, die einst unkastriert entlaufen sind oder ausgesetzt wurden.

 “Ich lebe auf der Straße, weil meine Vorfahren nicht kastriert wurden.”

 

Ausgesetzte Katzen, die zum Beispiel weinend durch die Gärten stromern und um Einlass betteln, die mitten im Wald gefunden werden oder schüchtern an Futterstellen auftauchen, oder auch Kätzchen, die von beherzten Mitmenschen aus dem Straßengraben gerettet werden…

“Wir wurden am Straßengraben ausgesetzt und waren sehr krank”

Verletzte und kranke Katzen und Kätzchen

“Ich bin blind und habe neurologische Störungen. Ich wurde abgegeben, weil ich angeblich “dumm” sei. Dabei war ich krank.”

Schlecht versorgte und vernachlässigte Katzen

“Ich musste mein ganzes Leben ständig Babys bekommen. Ich hatte einen fiesen Mamatumor und musste operiert werden. Ich hoffe, dass ich in meiner Pflegestelle noch lange leben kann und bin froh, dass ich niemals mehr Kinder bekommen muss. Jetzt geht es mir gut”

Trächtige Katzen und Katzen mit Welpen

“Ich wurde mit meinen Babys auf einem Dachboden entdeckt, wo ich Unterschlupf für die Aufzucht meiner Kleinen gesucht hatte. Kein Amt fühlte sich für mich zuständig, weil ich keinen Chip hatte.”

Katzen, die durch Alter, Krankheit, Tod oder andere geänderte Lebensumstände ihres Besitzers ihr Zuhause verloren haben

“Mein geliebtes Frauchen ist plötzlich gestorben. Ich war bei ihr, als sie eingeschlafen ist.”

Katzen, deren Besitzer ihrer überdrüssig geworden sind

“Die Erben meines Frauchens wollten mich nicht und haben gedroht, mich vor die Tür zu setzen.”

Fundkatzen

“Ich irrte verfilzt und laut maunzend in den Gärten einer Siedlung umher. Niemand hat mich vermisst.”

Und wie wollen wir das alles bezahlen?

Wir erhalten keinerlei staatliche oder kommunale Zuschüsse und finanzieren uns ausschließlich über Mitgliedsbeiträge, Spenden, Flohmärkte, Basare und ehrenamtliches Engagement. Wir haben keine sogenannten Verwaltungskosten. Jeder Cent kommt direkt unseren Schützlingen zugute.

Und hier kommt Ihre Hilfe mit ins Spiel! Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende!

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